Bericht über den Workshop von Frank Rosengart (Workshop 2)
Mai 21, 2008
War der Workshop von Frank Rosengart weniger ein Workshop als mehr eine Frage-Antwort-Runde, so wurden die Erwartungen dennoch erfüllt. Alle Teilnehmer konnten den interessanten Arbeiten des Chaos Computer Clubs lauschen und sich eines Lernzuwachses im Bereich um soziale Netzwerke u. ä. erfreuen.
Einige Sicherheitslücken und Datenschutzprobleme bei StudiVZ und Co. wurden vorgestellt und diskutiert, wobei man zu einheitlichen Ergebnissen gekommen ist. Ebenfalls wurden verschiedene Methoden angesprochen, die für mehr Sicherheit im Internet sorgen sollen, so zum Beispiel „Wegwerf-E-Mailadressen“.
Außerdem wurden verschiedene Tricks und Dienste , wie „Tor“ und „JAP“, angesprochen, welche helfen sollen, die eigene Identität im Internet zu wahren, auf welche Zustimmung, Nachfragen und Kritik folgten.
Verschiedene Pläne der Regierung, welche zum Teil auch in Konflikt mit Datenschützern stehen, wie „Vorratsdatenspeicherung“ oder eine Altersprüfung bei Anmeldungen für bestimmte Dienste, trafen generell auf Kritik, da auch die Teilnehmer des Workshops eine gewisse Gefahr der Sicherheit persönlicher Daten in solchen Plänen sehen.
Alle Teilnehmer waren mit Herrn Rosengart sehr zufrieden, der durch seinen Vortrag und konstruktive Kritik zum Nachdenken veranlasst hat.
Weitere Ergebnisse des Workshops sind:
- Soziale Netzwerke nicht sicher
- Daten sind im Netz gespeichert
- Hörertalk-Sendung auf Fritz (Mittwoch 22 Uhr)
- Benutzer geben all ihre Daten freiwillig preis
- Persönlichkeitsrechte
- Missbrauch von Daten
- Trend zur zentralen Datenhaltung
- Falsche Identitäten nutzen, pseudonyme Nutzung
- Tor und JAP – Anonymisierungsdienste
- Vorratsdatenspeicherung
- abuse@… „110“ bei Verlust von E-Maildaten
- „Wegwerf-E-Mailadressen“
- Problem bei Datenschutz von Suchmaschinen
- Vllt. Baldige Altersprüfung bei Anmeldung bei Diensten
- Nahezu unmöglich Daten aus dem Internet zu entfernen
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